Muslim berichtete in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 31, durch Abu Huraira, der den Heiligen Propheten Muhammad (s.) sprechen läßt:
"Sage: "La ilahe illa Allah, und ich werde am Tage des Gerichts Zeuge für dich sein." Abu Talib (der Vater Alis) sagte: "Wäre nicht meine Furcht vor den (mekkanischen) Quraischiten, die sagen werden, dass ich in äußerster Angst so getan hätte, hätte ich die Losung vor dir ausgesprochen."
Daraufhin offenbarte Allah den Qur'an-Vers (Sure 28, Vers 56) :
"Du (o Muhammad) kannst nicht leiten, den du so gern (in Liebe) leiten möchtest, aber Allah leitet, wen er will."
An anderer Stelle im Sahih-Werk des Muslim wird durch Abu Huraira berichtet, dass der Heilige Prophet Muhammad (s.) zu seinem Onkel Abu Talib gesagt haben soll:
"Sage: "Kein Gott außer Gott!", und am Tage des Gerichts werde ich dafür Zeuge sein." Aber Abu Talib wollte nicht. Daraufhin offenbarte Allah den obigen Qur'an-Vers.
Bemerkungen
Was die Wahrheit dieses Hadith Abu Hurairas anbelangt, sei darauf hingewiesen, dass Abu Talib im zehnten Jahr des Prophetentums (Muhammads (s.)) starb, also drei Jahre vor der Auswanderung (Hidschrah); und nach einer anderen Version soll Abu Talib im neunten Jahre des Prophetentums gestorben sein, und nach einer weiteren Version im siebten Jahr des Prophetentums, und daher etwa zehn Jahre, bevor Abu Huraira von Jemen nach Medina im Hidschas kam. Wie kann Abu Huraira ein Gespräch zwischen dem Heiligen Propheten Muhammad (s.) und dessen Onkel Abu Talib mitgehört haben, als ob er die beiden mit eigenen Augen gesehen hätte und sie mit seinen eigenen Ohren sprechen hörte?
Offensichtlich wurde dieses Hadith von Feinden der Abkömmlinge Abu Talibs erfunden, um ihre Wichtigkeit zu mindern, indem der Tadel auf Abu Talib gelegt wird, er habe den Islam nicht angenommen, und er wäre als Ungläubiger gestorben, obgleich durch hervorragende Gelehrte aller Zeiten ganz ohne Zweifel und einwandfrei bewiesen wurde, dass Abu Talib ein ganz wahrhafter Muslim war, wie aus seinen Aussagen, Worten, Gedichten und Taten klar wird, die hier nicht aufzulisten sind, denn unser Thema ist Abu Huraira und nicht Abu Talib, und es wurde schon gezeigt, dass Abu Huraira dieses betrachtete Hadith nur fabriziert haben kann.
Buchari berichtete in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 86, und Muslim in seinem Sahih-Werk, von Abu Huraira, dass er sagte:
Als der Qur'an-Vers geoffenbart wurde, stand er auf und sagte:
"O Leute von Quraisch, ich kann euch nicht vor Allah retten. O Söhne von Abd-al-Manaf, ich kann euch nicht vor Allah retten. O Abbas, ich kann dich nicht vor Allah retten. O Safiah, ich kann dich nicht vor Allah retten. O Fatima, nimm von mir, was du willst; ich kann dich nicht vor Allah retten."
Bemerkungen
Der Qur'an-Vers "Und warne deine nahen Verwandten!" wurde in den frühen Tagen des Prophetentums offenbart, noch bevor der Islam in Mekka offen verkündet wurde. Damals war Abu Huraira noch in Jemen; erst zwanzig Jahre nach der Offenbarung dieses Qur'an-Verses kam er nach Medina im Hidschas, um zum Islam zu konvertieren. Abu Huraira konnte gar nichts über diesen Qur'anischen Vers oder dessen Offenbarung erzählen! Abu Huraira verstümmelte dieses Wort des Propheten und ändere dessen Konstruktion. Dabei handelt es sich um eines der bekanntesten und am meisten akzeptierten und allgemein anerkannten Ereignisse, aber ihre korrekte Version ist folgendermaßen.
Am Tage der Offenbarung des obigen Qur'an-Verses versammelte der Heilige Prophet Muhammad (s.) seine nahen Verwandten, einschließlich seines Onkels Abu Talib, einschließlich Hamza und Abbas wie auch Abu Lahab, den Verfluchten. Er lud sie alle zu Allah ein, und unter anderen Dingen sagte er bei dieser Gelegenheit:
"So nun, wer von euch ist gerüstet, meine Bürde in dieser Sache zu teilen? Wenn das ist, so wird er mein Bruder, mein Vertreter, mein Vizeregent, mein Amtsnachfolger und mein Kalif (Statthalter) nach meinem Tode sein!"
Daraufhin sagte der junge Ali (a.), der damals (mit etwa zehn Jahren) der Jüngste von allen Anwesenden war:
"Ich, o Prophet Gottes, ich werde deine Bürde teilen."
Der Prophet schickte ihn zurück und fragte erneut. Wiederum meldete sich Ali (a.). Nach dem dritten Mal ergriff der Heilige Prophet Muhammad (s.) die Hand des jungen Ali (a.) und verkündete:
"Wahrhaftig, dies ist mein Bruder, mein Vertreter, mein Vizeregent, mein Amtsnachfolger, mein Kalif unter euch; ihr solltet auf ihn hören und ihm gehorchen."
Abu Huraira versucht bei ausgerechnet dem Ereignis, bei dem Ali ganz offen als Nachfolger des Propheten erklärt wird, ausgerechnet seine zukünftige Frau und Tochter des Propheten Fatima (a.) zu erniedrigen, wobei erkannt werden kann, dass die Verfälschungen ganz bestimmten Mustern folgen!
Buchari in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 120, berichtete von Abu Huraira, dass er erzählte:
Eines Tages spielten Dunkelhäutige mit ihren Speeren neben dem Heiligen Propheten, als Omar eintrat. Omar hob ein paar Steinchen auf und warf sie auf die Spieler. Der Prophet sagte dann: "Lass sie tun, o Omar!"
Bemerkungen
Gewiss, der Heilige Prophet Gottes (s.) war zu erhaben, um herumzuspielen und weit über derartigen Albereien. Er kannte auch die von Allah verbotenen Dinge, um den unwissenden Leuten nicht zu erlauben, in der Moschee in seiner Gegenwart herumzuspielen. Vielmehr widmete er seine Zeit in dieser Welt den ernsthaften Dingen des nächsten Lebens, und es konnte keinen Moment geben, der für Alberei vergeudet wurde. In der Tat - Gott verhüte - solche Spielereien oder Albernheiten konnten nicht auf dem heiligen Gelände der Moschee (in Medina) stattfinden, denn das war nicht erlaubt. Wenn es erlaubt gewesen wäre, dann hätte der Prophet Omars Verhalten rügen müssen, denn es ist nicht erlaubt, mit Steinchen auf Menschen zu werfen.
"Eine freche Rede sprechen sie da mit ihrem Munde und sagen nichts anderes als Lügen." (Qur'an-Text, Sure 18, Vers 5)
Buchari in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 114, berichtete von Abu Huraira, dass er sagte:
Der Prophet Gottes schickte uns auf einen militärischen Streifzug und sagte. "Wenn ihr diesen Mann und jenen Mann schnappt, verbrennt beide mit Feuer." Wir rüsteten uns aufzubrechen, da kam der Prophet Gottes und sagte uns: "Ich befahl, diesen Mann und jenen Mann zu verbrennen, aber niemand außer Allah darf mit Brennen (Verbrennen) bestrafen; daher, wenn ihr die beiden schnappt, tötet sie!"
Bemerkungen
Dieses Hadith Abu Hurairas kann nicht korrekt sein, denn es zeigt die Widerrufung eines Befehls, bevor er ausgeführt wurde, ohne dass sich irgendwelche Umstände geändert haben! Aber das kann nicht Allah oder Seinem Propheten (s.) zugeschrieben werden, denn nach dem ausdrücklichen Verdikt des Heiligen Qur'an spricht der Prophet nur das, was ihn von Allah offenbart wird. Der Widerruf eines Befehls, bevor er ausgeführt wird, zeigt das Nichtwissen des Befehlsgebers, und Unwissenheit kann dem Heiligen Propheten Muhammad (s.) nicht zugeschrieben werden; er ist weit über dem, was die Leute ihm andichten. Und er wusste immer, dass die Verbrennung als Strafe islamisch nicht zulässig ist! Vielmehr soll hier offensichtlich das teils sehr zögerliche Verhalten omayyadischer Kalifen und ihre ständigen Widerrufe mit erfundenem prophetischem Verhalten gerechtfertigt werden.
Buchari berichtete in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 10, dass Abu Huraira sagte:
"Der Heilige Qur'an wurde für David derart gekürzt, dass wenn er befahl, sein Pferd zu satteln, er den Qur'an rezitieren konnte, noch bevor das Pferd fertig gesattelt war. "
Bemerkungen
Dieses Hadith Abu Hurairas ist aus zwei Gründen nicht möglich:
Erstens, der Heilige Qur'an wurde dem Heiligen Propheten Muhammad (s.) offenbart und existierte vorher nicht. Wie konnte der Prophet David ihn rezitieren? Einige Leute haben natürlich behauptet, in diesem Hadith bedeute das Wort Qur'an eigentlich Psalm, der dem Propheten David geoffenbart wurde, und sie nahmen das Wort Qur'an und seinen buchstäblichen Sinn, nämlich: Ein lesbares Werk; und nicht der eigentliche Qur'an selbst, der dem Heiligen Propheten Muhammad (s.) offenbart wurde. Aber dies ist eine weit hergeholte Idee, die sicherlich nicht von Abu Huraira selber gemeint war, als er dieses Hadith erdichtete.
Zweitens, die Zeit, ein Pferd zu satteln, ist zu kurz für das Rezitieren des Heiligen Qur'an, sei es für den Heiligen Qur'an, der dem Heiligen Propheten Muhammad (s.) offenbart wurde, oder seien es die Psalmen, oder sei es die Thora (das Buch Moses), denn die Zeitdauer zum Rezitieren irgendeiner dieser heiligen Schriften ist weitaus länger als für das Satteln eines Pferdes benötigt wird; daher kann dieses Hadith Abu Hurairas nicht von der Vernunft akzeptiert werden. Dieses betrachtete Hadith ist daher weit entfernt davon, korrekt zu sein.
Zudem kann das angebliche Handeln des Propheten David nicht als Wunder betrachtet werden, denn Wunder unterscheiden sich zwar vom normalen Handlungen, aber sie sind nicht gegen die Vernunft an sich, aber das in dem Hadith gezeigte (überschnelle) Lesen ist gegen die Vernunft. Denn ein Wunder hat schließlich nur dann einen Sinn, wenn es andere mitbekommen können! Dann aber müssten auch alle anderen in die Lage versetzt werden, so einen Schnelldurchlauf zu verstehen, und dann wäre es nicht das Wunder des Propheten, sondern das Wunder der Zuhörer. Nicht zuletzt ergibt diese Überlieferung überhaupt keinen Sinn, denn wem soll es nützlich sein, in einer derartigen Geschwindigkeit, die außerhalb der menschlichen Vernunft liegt, etwas zu rezitieren?
Buchari in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 149, und Muslim in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 536, berichteten dass Abu Huraira als Hadith erzählte:
"Eine gewisse Schar Israeliten kam abhanden, und man wußte nicht, was sie taten. Ich (der Prophet Muhammad) konnte sie nur als Mäuse sehen. Wurde ihnen Kamelmilch vorgesetzt, tranken sie diese nicht, aber wenn ihnen Ziegenmilch vorgesetzt wurde, tranken sie diese."
Bemerkungen
Das ist ein klares Beispiel für den Aberglauben, der durch solche Überlieferungen in den reinen Islam eingeschmuggelt wurde und so schnell wie möglich und möglichst vollständig eliminiert werden sollte. Es bedarf keiner zusätzlichen Argumente, dass ein Glaube an derartige unsinnige und völlig absurde Erscheinungen gegen jegliche Vernunft ist, der nur zum Ziel haben kann, die intellektuellen Kräfte der Muslime verblöden zu lassen.
Muslim berichtete in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 412, durch Abdul Malik bin Abu Bakr bin Abdurrahman, dass Abu Bakr erzählte:
Ich hörte Abu Huraira erzählen, dass wer immer den Morgen im Zustand der größeren rituellen Unreinheit (Dschunub) betritt, das Fasten nicht halten sollte. Ich erwähnte das gegenüber Abdurrahman bin Hars. Er stimmte nicht zu und akzeptierte das nicht; daraufhin gingen Abdurrahman und ich gemeinsam, um Ayscha und Umm Salama zu befragen. Abdurrahman fragte die beiden (Frauen des Propheten) darüber, und beide Frauen sagten: "Wenn der Heilige Prophet Muhammad (s.) den Morgen in seinem Zustand der rituellen Unreinheit begann - wenn sie außerhalb des Schlafens geschah- dann pflegte er das Fasten zu halten."
Dann gingen wie zu Marwan, der damals Muawiyas Gouverneur in Medina war. Abdurrahman erwähnte ihm gegenüber die Sache. Marwan sagte:
"Warum geht ihr nicht zu Abu Huraira und fragt ihn nochmals?"
So gingen wir zu Abu Huraira. Abdurrahman erzählte ihm die Sache. Abu Huraira fragte dann:
"Haben die beiden Frauen es euch so gesagt?"
Abdurrahman sagte: "Ja."
Abu Huraira sagte:
"Sie haben besseres Wissen."
Dann warf Abu Huraira die Last seines Hadith auf Fadhl bin Abbas mit den Worten.
"Ich habe das von Fadhl bin Abbas gehört, und nicht vom Heiligen Propheten."
Es ist gut bekannt, dass Fadhl bin Abbas während der Regierungszeit Abu Bakrs (632-634 n.Chr.) starb, und diese Sache bezieht sich auf die Regierungszeit Muawiyas (662-680). Wie konnte dann Abu Huraira sagen:
"Ich hörte das von Fadhl bin Abbas und nicht vom Heiligen Propheten!" ?
Hätte Fadhl bin Abbas noch gelebt, hätte sich Abu Huraira auf ihn gar nicht berufen können.
Es muss hier hinzugefügt werden, dass der Heilige Prophet Muhammad (s.) zu würdig, zu großartig und zu vollkommen ist, als dass ihn die Beschuldigungen der Leute treffen könnten. Es ist unmöglich für ihn, den Morgen in einem Zustand der größeren rituellen Unreinheit, besonders während der Fastentage, zu beginnen. Tatsächlich passierte dem Propheten während des Schlafens niemals ein Samenerguss, und gleichzeitig ist bekannt, dass der Prophet grundsätzlich einige Zeit vor der Morgendämmerung aufwachte, dass er ggf. immer noch Zeit für die Waschung gehabt hätte. All solche erfundene Überlieferungen dienen dazu, das ungebührliche Verhalten späterer omayyadischer Kalifen zu relativieren.
Buchari berichtet in seinem Sahih-Werk, Band 4, Seite 15, von Abu Huraira, dass der Heilige Prophet Muhammad (s.) gesagt haben soll:
"Es sollte keine gegenseitige Feindschaft sein, kein Aberglauben über bedrängende Unglücke während des Monats Safar, und man sollte durch den Vogel "Ilama" kein Vorzeichen (Omen) nehmen."
Ein Araber sagte:
"O Prophet Gottes, was ist, falls ein Kamel im Sande ist, und ein räudiges Kamel (ein infiziertes Kamel) gesellt sich dazu und macht es räudig?"
Der Heilige Prophet (s.) sagte:
"Wer begann das Übel?"
Sofort nach diesem Text und ohne weitere Diskussion berichtete Buchari von Abu Salma, dass er Abu Huraira nach diesen Worten weiterhin hörte, dass der Heilige Prophet (s.) gesagt habe:
"Eine kranke Person sollte nicht eine gesunde Person treffen (besuchen)."
Daraufhin sagte Abu Salma:
"O Abu Huraira, hast du nicht erzählt (Hadith), dass es keine Ansteckung gibt?"
Da zog Abu Huraira seine frühere Erzählung (Hadith) zurück und konnte nicht weiterreden.
Buchari in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 167, und Muslim in seinem Sahih-Werk, Band 2, Seite 377, berichteten von Abu Huraira ein Hadith, wobei er erzählte:
Unter den Israeliten war ein Mann namens Dschuraih. Einstmals verrichtete er das Gebet, als seine Mutter kam und ihn rief. Er sagte: "Soll ich ihr antworten oder soll ich mein Gebet fortsetzen?" Seine Mutter sagte dann: "O nein Gott, lass ihn nicht sterben, bis er das Gesicht von Huren sieht." Damals war Dschuraih in der Synagoge tätig. Eine Frau bot sich ihm an, aber er wollte sie nicht beachten. Die Hure ging dann zu einem Hirten und ließ sich von ihm begatten. Dann gebar sie einen Sohn und behauptete, er sei von Dschuraih. Die Leute kamen zu ihm, rissen die Synagoge nieder, beschimpften und schmähten ihn. Danach vollzog er die rituelle Waschung und das Gebet. Da kam jener Bub. Er fragte ihn: "O Bub, wer ist dein Vater?" Der Bub antwortete: "Jener Hirte". Da sagten die Leute: "Lass uns deine Synagoge mit Gold bauen." Er sagte: "Nein, sondern nur mit Lehmziegel."
Abu Huraira erzählte weiter:
Da war eine Frau, die ihren Sohn säugte, und er gehörte zum Volke Israel. Es geschah, dass ein Mann vorbeiritt, der ein Leiden hatte. Die Frau sagte: "O Gott, mach meinen Sohn wie ihn." Der Sohn verließ die Mutterbrust, ging zum Reiter hin und sagte: "O Gott, mache mich nicht wie ihn." Dann machte er weiter, die Mutterbrust zu saugen.
Abu Huraira sagte, es wäre so gewesen, als ob der Bub den Heiligen Propheten Muhammad (s.) den Finger saugen sah, und Abu Huraira erzählte weiter:
Dann ging die Mutter dieses Buben an einer Sklavin vorbei, und sie sagte: "O Gott, mache mein Kind nicht wie diese." Das Kind verließ die Mutterbrust und sagte: "O Gott, mache mich wie diese Frau." Die Mutter fragte: "Warum denn?" Der Bub antwortete: "Der Reiter ist einer der Unterdrücker. Aber die Leute bezichtigten die Sklavin des Diebstahls und der Unzucht, obwohl sie nichts getan hat."
Bemerkungen
Dschuraih oder die beiden Babys waren keine Propheten, und daher kann für sie keine unnormale Erscheinung geschehen, denn Phänomene gegen die Normen der Natur können nur als Beweis des Prophetentums erfolgen, wie es bereits aufgezeigt worden ist. Und das Sprechen der beiden Babys widerspricht der Natur, über die der Heilige Qur'an sagt (Sure 30, Vers 30):
"Die von Gott veranlasste Natur, in der ER die Menschen gemacht hat. Keine Abänderung kann es im Schöpfungswerke Gottes geben. Sein ist die aufrechte Religion, aber die meisten Menschen wissen nicht."
Die obigen Überlieferungen sind zudem derart absurd und derart sinnleer, dass nur die Entwürdigung der Heiligen Prophetenworte und die Befriedigung von Aberglauben darin erkannt werden kann.