Juni 2012  
     
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Standhaftigkeit und Einheit - Schlüssel zum Sieg über Hegemonisten

27.6.2012

Jedes Jahr empfängt Ajatollah Khamenei, das Oberhaupt der Islamischen Revolution anlässlich des Mab`athfestes in- und ausländische Gäste. Das Mab`athfest, an dem die Berufung Mohammads s. zum Propheten gefeiert wird fiel dieses Jahr auf den 18. Juni. Ajatollah Khamenei gratulierte auf dem diesjährigen Empfang zu diesem großen Fest und unterstrich in seinen Ausführungen dass Gott den Völkern, die den Weg des Propheten gehen, den Sieg verheißen hat.

Zu den Zielen der Aussendung von Propheten im Laufe der Geschichte gehört, die Förderung und Entfaltung der menschlichen Moral. Außerdem wollten sie die Kräfte des Verstandes anregen und das Denken wiederbeleben.

Imam Ali hat in der ersten Predigt im Nahdschu-ul Balagheh gesagt, „Die Propheten sind ausgesandt worden, damit sie das Verborgene und die Schätze der Vernunft im Inneren der Menschen aktivieren und zu Tage fördern.“

Die Reinigung der Seele und Läuterung der Herzen und die Befreiung des Menschen von moralischen Schwächen und egoistischen Gelüsten sind zusammen mit der Wiederbelebung des Denkens als die wichtigsten Ziele der Aussendung aller Propheten zu betrachten.

Ajatollah Khamenei sagt, dass die Erweckung des menschlichen Denkens und die Läuterung der Moral zwei wichtige Bestandteile der Prophetenaussendung sind, auf die die heutige Menschheit dringend angewiesen ist.

Das Revolutionsoberhaupt bezeichnet es als wichtige Bedürfnisse der heutigen Welt, über Probleme wie Unrecht, Diskriminierung und Doppelmoral der politischen Mächte, nachzudenken.

Das Unrecht der arroganten Unterdrücker, dass sie den Schwachgehaltenen antun, und die Ausbeutung der Ressourcen, die den Unterdrückten gehören, sind wichtige Beispiele für das ungerechte Verhalten in unserer heutigen Epoche. Dieses Vorgehen wird vom Islam heftig abgelehnt. Der Islam weist alle, die Macht besitzen, an, dass sie den Schwächeren helfen sollen.

Ajatollah Khamenei hat in seiner Ansprache zum Mab`athtag gesagt: „Alle sind Zeugen des eindeutigen Unrechts, das heute der gesamten Menschheit widerfährt. Vor allen Augen spielt sich das Unrecht der Mächte ab, die über Völker, denen die Mittel zur Verteidigung fehlen, herrschen.“

Ajatollah Khamenei kritisierte das ungerechte Vorgehen der USA, und führte als Beispiel deren Vorgehen in Afghanistan an. Er sagte:

„Eine Macht kommt aus einer Tausende km entfernten Gegend daher und zwingt einem Land, welches mit leeren Händen dastand und keine Möglichkeiten besitzt, mit Gewalt seine Vorherrschaft auf. Sie verwandeln Hochzeiten in Trauerfeiern. Ihre Hubschrauber werfen den Tod auf die Menschen herab. Sie zertrümmern deren Häuser. Und keiner darf ihnen widersprechen. Sie entschuldigen sich noch nicht einmal! So sieht es auf der Welt aus!“

Das Revolutionsoberhaupt sagte auch, dass die Menschen ebenso über die Diskriminierungen nachdenken müssen und ein wichtiges Beispiel für Diskriminierung ist das Verhalten Europas in der Wirtschaft. Er sagte in diesem Zusammenhang: „Wenn Sie sich heute die Wirtschaftsprobleme der Welt anschauen, werden Sie dies feststellen. In Europa geht es nicht darum, die Probleme der Bevölkerung sondern darum, die Probleme der Bankiers, der Kapitalisten und der Großeigentümer zu lösen. Es geht ihnen darum.

Der Einzelne und das Menschengeschlecht spielen für die vorherrschenden Mächte keine Rolle. Das ist eine Realität auf der Welt.“

Was ist die Ursache von Unrecht und Diskriminierung? Warum bringen einige ihre Mitmenschen mit Waffen um. Die Propheten haben doch die Menschen zur Liebe und Brüderlichkeit aufgerufen. Sie haben ihr Essen mit den Waisen und Armen geteilt und die Anhäufung von Reichtum und die Liebe zum Weltlichen verurteilt, damit die Menschheit auf die schlimme Folgen dieses Phänomens und der Ungerechtigkeit achten.

Ajatollah Khamenei betrachtet die herrschende Hegemonieordnung als Ursache für alles Unrecht und Diskriminierung und die Ursache für die Hegemonieordnung sieht er darin, dass es solche gibt, die Hegemonie betreiben, und solche, die sich ihr unterwerfen.,

Er weist auf einen wichtigen Punkt hin, nämlich darauf, dass die Hegemonieordnung zusammenbricht, wenn diejenigen, die sich der Hegemonie unterworfen haben, weder die Hegemonie des Feindes noch den Hegemonisten weiter dulden. Er sagt: „Hier beginnt die Aufgabe der Völker, und innerhalb der Völker die Pflicht der Elitekräfte: sowohl der Persönlichkeiten in der Politik als auch der in der Kultur.“

Die Revolutionen im Nahen Osten und Nordafrika sind ein gutes Beispiel dafür, dass in der heutigen Ära nicht mehr die Hegemonie akzeptiert wird. Diese Bewegungen, die als Islamisches Erwachen bekannt wurden, gehen aus der Freiheitsliebe der Völker hervor. Sie haben sich erhoben, um nicht mehr zuzulassen, dass die Hegemonieordnung über ihr Schicksal bestimmt.

Deshalb versucht der Westen, angeführt von den USA und dem Zionismus die Bewegungen des Islamischen Erwachens zu zerschlagen. Ajatollah Khamenei sagt darüber:

„Die Bevölkerung in den Ländern führt eine Revolution durch, um sich aus der Abhängigkeit von den USA zu befreien und sich aus der Schmach der Vorherrschaft des Zionismus zu erretten und den Abscheu über die Existenz dieser Krebsgeschwulst im Herzen der Islamischen Länder zum Ausdruck zu bringen. Sofort treten alle politischen, informationsdienstlichen und finanziellen Apparate der arroganten Mächte und ihrer Vasallen in Aktion, damit sie die Bewegung stoppen.“

Das Revolutionsoberhaupt sagt: „Die Völker müssen auf ihren eigenen Beinen stehen. Sie müssen die Gottesgabe des Denkens, der Vernunft und der menschlichen Überlegung nutzen. Die Völker müssen Vertrauen in sich selber setzen, in ihre Macht. Sie müssen zur Zuversicht in ihren Einen Gott finden; müssen Gottvertrauen zeigen. Gott der Höchsterhabene hat verheißen:

Gott lässt den siegen, der Gottes Sache siegen lässt. Gottes Macht und Gewalt sind unermesslich. (Sure Hadsch, Vers 40).

Die Standhaftigkeit und der Widerstand der Völker ist für das Revolutionsoberhaupt ein wichtiger einleitender Schritt für den Sieg. Ein Beispiel liefert die Standhaftigkeit der iranischen Bevölkerung, welche nach Vertreibung der Hegemonisten aus dem Land und trotz aller Sabotagen des Feindes immer mehr Erfolg erzielt. Ajatollah Khamenei sagt darüber:

„Die Feinde haben bei dem Kampf gegen die Islamische Revolution, Schädigung der Islamischen Republik und Entfernung dieses lebendigen Modells für die Muslime aus der Szene alle zusammengearbeitet. Das ist heute noch so: Sie halten zusammen, um vielleicht die iranische Nation von der Bühne zu entfernen. Aber ich sage euch: Mit absoluter Sicherheit werden diese Bemühungen vollständig scheitern.“

Ajatollah Khamenei sagt weiter, dass ohne Tatkräftigkeit und Risikobereitschaft kein Sieg möglich ist:

„Natürlich ist ein Sieg nicht ohne Dschihad-Bemühungen, ohne Aktivwerdung, ohne die Bereitschaft, Gefahren auf sich zu nehmen, möglich. Gott der Höchsterhabene hat niemandem einen Sieg versprochen, wenn er tatenlos bleibt. Es genügt auch nicht, ein gläubiger Mensch zu sein. Sondern Mühen auf dem Wege Gottes sind notwendig, ebenso wie Geduld und Ausdauer.“ Er weiter: „Die Propheten leisteten Widerstand. Heute ist die Lehre der Propheten , trotzdem man sie derartig unterdrückt hat, universale Lehre. Was sie sagten, setzte sich durch, im Gegenteil zu der Denkweise der Pharaonen.

Diese Bewegung und diese Ausrichtung wachsen von Tag zu Tag.“

Aus der Sicht Ajatollah Khameneis ist auch die Einheit eine wichtige Lehre des Korans. Über die Einheit zwischen Schiiten und Sunniten sagte er:

„Sie sehen, dass unsere Feinde sich sehr auf einen Punkt stützen, nämlich die Schürung von Konflikten zwischen den islamischen Rechtsschulen, zwischen Schiiten und Sunniten.“

Das Revolutionsoberhaupt bezeichnete die Leute als Feinde, die nicht an den Kern der Religion glauben und ebenso wenig die schiitische und sunnitische Lehre kennen. Diese Leute sagen das, was den Geheimdiensten der USA und Israel gefällt.“

Ajatollah weiter: „Die Politik der arroganten Mächte und die Strategie der Spionagedienste besteht heute darin, unter uns Angst voreinander zu schüren.“ Er erklärte: „Der Weg zum Sieg über die Feinde besteht im Denken. Er besteht darin, sich zusammenzuschließen, die Herzen einander näher zu bringen, sich an den Händen zu fassen und auf diese Weise wird mit Gottes Huld:

Er setzt den wahren Glauben durch, bis er die Oberhand über alle Religionen gewinnt, (Sure 9, Vers 33)

Wirklichkeit werden.

Ausführungen des Revolutionsführers vor Verantwortlichen des Justizapparates

27.6.2012

Teheran (IRIB) – Der geehrte Revolutionsführer betonte, dass alle Kräfte an der Front zur Verteidigung des Islams, des Volkes und der Unabhängigkeit Irans bereit sind.

Ayatollah ol-Osma Khamenei, das geehrte Revolutionsoberhaupt hat am Mittwoch bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden und den hochrangigen Verantwortlichen und Richtern der iranischen Justizbehörde Schahid Ayatollah Beheschti und die weiteren Märtyrer vom 7. Tir gewürdigt und die Zusammenarbeit aller Organe, insbesondere der drei Gewalten (Legislative, Judikative und Exekutive) in der aktuellen Situation als Pflicht und notwendig bezeichnet und führte aus: „Heutzutage haben die Gewaltmächte in der Welt alle ihre Fähigkeiten darauf konzentriert, der IR Iran und ihrer großen Bewegung, die die Islamische Welt inspiriert, zu schaden.“

Weiterhin hat der geehrte Revolutionsführer das Erwachen in der Islamischen Welt und die zunehmende Begeisterung der Volksbewegungen für die islamischen Ideale als eine Folge der fortschrittlichen Bewegung Irans in der Weltöffentlichkeit bezeichnet und erläutert: „Jeder Erfolg oder wissenschaftliche Fortschritt der islamischen Staatsordnung, die großen gesellschaftlichen Bewegungen der Bürger wie bei den Wahlen und die Standhaftigkeit und der Widerstand Irans gegenüber den imperialistischen und Gewaltmächten, sie alle, sind ein Ansporn für die Völker für die Unabhängigkeit auf Grundlage des Islams. Aus diesem Grund haben die Gewaltmächte alle ihre Kräfte gegen Iran vereint, um den Aufschwung Irans zu verhindern.“

Das Revolutionsoberhaupt beurteilte die verschiedenen Skandale gegen die islamische Staatsordnung, insbesondere auf dem Gebiet der Menschenrechte und der Atomenergie in diesem Rahmen und fügte hinzu: „Diese Gewaltmächte, deren Namen in der Weltgemeinschaft mit Lügen einhergeht, zielen darauf ab, der IR Iran die Unterstützung ihrer Bürger vorzuenthalten.“

Ayatollah Khamenei sagte bezüglich dieser Verschwörung: „Hauptziel der imperialistischen Mächte mit ihren Sanktionen sind die iranischen Bürger. Diese sollen sich aufgrund des großen wirtschaftlichen Druckes von der islamischen Staatsordnung distanzieren. Aber mit der Gnade Gottes werden die imperialistischen Mächte auch bei dieser Verschwörung scheitern, denn sie kennen immer noch nicht die iranischen Bürger und Verantwortlichen.“

Er fügte hinzu: „Diesen Trick der Feinde kennen die iranischen Bürger sehr gut und aus diesem Grund sind sie auf verschiedenen Gebieten begeisterter präsent und auch die Verantwortungsträger haben wahrhaftig alle Versuche unternommen.“

Außerdem wies Ayatollah Khamenei auf die allseitigen Versuche der USA für die Blockade der IR Iran hin und ergänzte: „Sie selbst sind heute mit ernsthaften und nichtlösbaren Problemen konfrontiert, während Iran Dank der Güte Gottes alle notwendigen Möglichkeiten zur Verfügung hat.“

 

Ansprache des Revolutionsoberhaupts beim Treffen mit Teilnehmern am 29. Internationalen Koranwettbewerb

24.6.2012

Maschad (IRIB) - Das verehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution Ayatollah Khamenei hat am heutigen Sonntag, dem Jahrestag der Geburt von Hazrat Abolfazl-el-Abbas (Friede sei mit ihm) in Maschad (Nordostiran) die Teilnehmer am 29 Internationalen Koranwettbewerb getroffen.

In seiner Ansprache sagte er: „Es geht nicht nur um die Rezitation des Korans mit schöner Stimme. Diese bildet vielmehr die Eröffnung zur Ehrerbietung der Herzen und zum Verständnis und Begreifen der koranischen Kenntnisse.“

Er bezeichnete die Liebe des iranischen Volkes zum heiligen Koran als eine Gnade Gottes, für die man Gott danken sollte und fuhr fort: „ Das iranische Volk hat die Ehre, die Fahne der Souveränität des Korans und des Islams in der materiellen Welt gehisst zu haben sowie duldsam und standhaft und durch Aushalten der Schwierigkeiten jeden Tag den Glanz dieser Fahne vermehrt zu haben. So bereitet das iranische Volk, wachsam, stark und durch dauernden Fortschritt, der Arglist und Verschwörungen der Feinde einen Misserfolg ... Die muslimischen Völker können daraus die Lehre ziehen, dass ein Volk, das gläubig ist, an die Verheißungen Gottes glaubt, auf dem Weg des Korans und des Islam standhaft ist und sich von Feinden nicht irreführen lässt, gegenüber der aufwendigsten Militärausrüstung sowie den raffiniertesten politischen, geheimdienstlichen und wirtschaftlichen Verschwörungen siegen wird.

Der befugte Rechtsgelehrte der Muslime der Welt sprach dann über die Pläne und Aktivitäten der USA und des Zionismus zur Konfrontation mit den islamischen Bewegungen der Völker der Region und hob hervor: „Die blutrünstigen und verräterischen Feinde leisten gegenüber der Ausdehnung und Vertiefung der islamischen Bewegungen der Völker Widerstand, aber die Fortsetzung dieser Bewegung auf dem Wege des Korans wird diese Verschwörungen mit Misserfolg konfrontieren.“

Das Revolutionsoberhaupt deutete dann auf den wissenschaftlichen Fortschritt des iranischen Volkes im internationalen Vergleich hin und sagte: „Das iranische Volk wird, gestützt auf seine gläubigen Jugendlichen, auf allen wissenschaftlichen, politischen und aufbaubezogenen Gebietens weiterhin Fortschritte erlangen.

 

Revolutionsführer: Hochmut und ungehörige Erwartungen bringen nichts

Montag, 18 Juni 2012 14:57

Teheran (IRIB) - Das verehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution Ayatollah ol Osma Khamenei betonte beim Treffen mit den Verantwortlichen des Landes und den Botschaftern der islamischen Länder: "Der Feind sollte wissen, das Hochmut und ungehörige Erwartungen gegenüber dem iranischen Volk nichts bringen."

Der verehrte Ayatollah ol Osma Khamenei gratulierte am heutigen Montagmorgen beim gesegneten Jahrestag des Festes der Sendung des hochgestellten Propheten des Islam beim Treffen mit den Verantwortlichen der Staatsordnung, Botschaftern und Vertretern der Islamischen Länder und einer Anzahl Familien der Märtyrer dem iranischen Volk, der islamischen Ummah zum großen Fest der Sendung und betonte, gerichtet an die Feinde der Staatsordnung: "Sie sollten von den missglückten Erfahrungen der Konfrontation mit dem iranischen Volk eine Lehre ziehen und wissen, dass Hochmut und ungehörige Erwartungen gegenüber einem Volk, das die Standhaftigkeit und Einheit vom Koran gelernt hat, nichts bringen würden."

Er hob zudem hervor: "Der Ursprung all dieser Probleme liegt in der Vorherrschaft des Hegemonialsytems über die Welt und in der Existenz von zwei hegemonialen Polen, deren Überwindung darin besteht, dass sich die Völker davon befreien.

Der Revolutionsführer brachte dann die offene Brutalität und Unterdrückung durch die gewalttätigen Mächte in manchen Ländern der Region in Erinnerung und hob hervor: "Aus der Sicht der Tyrannen der Welt hat die Menschheit überhaupt keinen Platz und Stellung in der Welt. Genauso ist die Welt bei den wirtschaftlichen Problemen der westlichen Länder Zeuge dafür, dass die Hegemonialmächte danach streben, die Probleme von Bankiers und kapitalistischen Unternehmern zu lösen, nicht die der Bürger."

Der verehrte Ayatollah Khamenei deutete dann auf die Politik der Feinde des Islam zum Zwietrachtsäen zwischen Schiiten und Sunniten hin und bezeichnete die Einheit als dringendes Bedürfnis der Islamischen Welt.

Siehe vollständige Ansprache vor Verantwortungsträgern und Botschaftern von Muslimländern.

 

Äußerungen des Revolutionsführers vor Parlamentsabgeordneten

Mittwoch, 13 Juni 2012 13:52

Teheran (IRIB) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat das islamische Parlament Irans als Hauptsäule der Staatsordnung der Islamischen Republik Iran bezeichnet.

Ayatollah Khamenei hat am heutigen Mittwoch bei einem Treffen mit den Abgeordneten der 9. Legislaturperiode des iranisch-islamischen Parlamentes betont: „Das islamisch-iranische Parlament muss bei der Durchführung seiner wichtigen Aufgaben im Rahmen der Indikatoren eines lebendigen Parlamentes voller Aktivitäten und auf den verschiedenen politischen, moralischen und finanziellen Gebieten, ein gesundes Parlament sein.

Der geehrte Revolutionsführer bezeichnete das Vertrauen auf die ewige Macht Gottes, als das Geheimnis der Stärke und des Fortschritts der IR Iran und erinnerte: „Die islamische Staatsordnung ist mit der Verteidigung der göttlichen und menschlichen Werte in der turbulenten materialistischen Welt entstanden und die Parlamentsabgeordneten müssen durch das Verständnis dieser Tatsache, die Stärkung der Beziehungen zum Schöpfer als das Geheimnis der wahren Erreichung des Erfolges wissen.“

Er bezeichnete die Durchführung der grundlegenden Pflichten des Parlamentes – d.h. Erarbeitung guter Gesetze und die richtige Überprüfung als deutliche Zeichen eines lebendigen islamischen Parlamentes und ergänzte: „Die Abgeordneten des 9.Parlamentes müssen unter Beachtung der „Indikatoren eines guten Gesetzes“ und der „Kriterien für eine richtige Überprüfung“ ihre Pflichten durchführen.“

Weiter bezeichnete er die aktive Präsenz auf politischem Gebiet in Iran, der Region und der Welt als Notwendigkeit eines lebendigen und dynamischen Parlamentes und betonte: „Das Parlament ist die Bühne für die Darstellung der Revolution, der öffentlichen Meinung und der Makro-Politik Irans und muss bei den Ereignissen und Fragen im Inland und im Ausland eine deutliche Stellung einnehmen.“

Ayatollah Khamenei wies auch auf die Ereignisse und tiefgreifenden Umwälzungen in der Region hin und erklärte: „Heute ist diese Region in Aufruhr und in dieser bedeutenden Region, die als Herz der Welt bezeichnet wird, herrscht eine epochale Situation.“

Das geehrte Revolutionsoberhaupt fügte hinzu: „Wenn die Abgeordneten des islamisch-iranischen Parlamentes bezüglich der Ereignisse in der Region zum passenden Zeitpunkt eine geeignete Stellungnahme vertreten, wird dies sicher für die öffentliche Meinung der Völker der Region und der einflussreichen Länder bei den regionalen Entwicklungen wirksam sein.“

Weiterhin bezeichnete der die strahlende Zukunft für das iranische Volk und die Staatsordnung als eine verheißene Wahrheit und belobigte den Glauben des Volkes sowie die guten iranischen Jugendlichen und fügte hinzu: „Mit Hilfe des Schöpfers ist die allgemeine Bewegung, die Denkweise und Orientierung des Landes islamisch.“

Der Revolutionsführer bezeichnete die Feindschaft der Imperialisten gegenüber der IR Iran als aus der räuberischen Natur der Imperialisten entstanden und ergänzte: „Einige sagen andeutungsweise: Stellt die IR Iran nicht der Welt entgegen, aber dies ist eine unüberlegte Äußerung, denn der Anspruch auf die religiöse Herrschaft und religiöse Demokratie hat auf arteigene Weise die weltlichen Pharaonen gegenüber dieser Staatsordnung und diesem Volk aufgebracht.“

Siehe vollständige Ansprache zu den Abgeordneten der 9. Legislaturperiode

 

Geehrtes Staatsoberhaupt am Jahrestag des Dahinscheidens von Imam Khomeini

Ansprache am 23. Jahrestag des Verscheidens von Imam Chomeini (r.h.) (2012/06/03 - 20:52)

Ajatollah Khamenei, das werte Revolutionsoberhaupt, hat vor der riesigen Versammlung von Anhängern Imam Chomeinis (Gott habe ihn selig) an der Ruhestätte des Begründers der Islamischen Republik, den verstorbenen Imam „Vater der Nation“ und „Sinnbild der Güte, Stärke und Entschiedenheit“ genannt. Indem er auf die klugen Bestrebungen des Imams zur Wiederbelebung des Gedankens der nationalen Größe und Festigung des inneren Aufbaus der Nation hinwies, fügte er hinzu, die Geschichte machende iranische Bevölkerung habe, gestützt auf diese Faktoren, den Völkern ein erfolgreiches Modell von einem islamischen Iran und dem Fortschritt außerhalb des Einflussbereiches der internationalen Hegemonialmächte vorgestellt und die internationalen Diktatoren in Angst und Schrecken versetzt. Dieser glänzende Weg werde bis zur Erreichung der Gipfel des Fortschritts und zur endgültigen Resignation der Feinde fortgesetzt werden und zweifelsohne werde die Zukunft der muslimischen Völker und des iranischen Volkes besser sein als ihre Vergangenheit.

Auf diesen beeindruckenden Gedenkzeremonien, die am heutigen Vormittag, anlässlich des 23. Todestages des großartigen Anführers der Islamischen Revolution begangen wurden, sagte Ajatollah Khamenei mit Hinweis auf das gesegnete Fest anlässlich der Geburt des Vaters der Umma (des Glaubensvolkes) Amir al Mumenin Ali – gegrüßet sei er - am 13. Radschab (dieses Jahr: 4. Juni) und die Benennung dieses Tages zum „Vatertag“ weiter über Imam Chomeini: „Unser Imam war wirklich ein Vater für diese Nation, denn auf der einen Seite war er der Inbegriff väterlicher Liebe und Güte und auf der anderen Seite Inbegriff der Stärke und Entschiedenheit.“

Das Revolutionsoberhaupt bezeichnete den verstorbenen Imam (Chomeini) auch als Vater der heutigen islamischen Bewegung in der Islamischen Welt und fuhr fort: „Für die Vorgehensweise Imam Chomeinis (r.h.) war charakteristisch, dass er dem Land den Geist der nationalen Größe einhauchte und das Volk aufleben ließ.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution sagte darüber, dass der Imam den Gedanken der nationalen Größe im Land wiederbelebte, dies sei keine Theorie sondern eine Angelegenheit, die auf gesellschaftlicher Realität beruht. Indem er darlegte, was der Koran über Größe (Izat) sagt, fuhr er fort: „Gemäß der koranischen Lehre, gehören wahre und vollendete Größe Gott und jedem, der zur Front Gottes gehört.“ Ajatollah Khamenei unterstrich, dass Größe gemäß koranischer Lehre von Gott erbeten werden muss und ergänzte, wenn eine Gesellschaft an wahre Größe gelange, werde diese Größe wie eine starke Festungsmauer die Bemühungen des Feindes um Beeinflussung, Blockade und Vernichtung dieser Gesellschaft vereiteln. Er unterstrich: „Je tiefer diese Größe in den Schichten der Personalität eines Menschen oder der Gesellschaft verankert ist, desto sicherer vor einer Eroberung treten sie in Erscheinung und Mensch und Gesellschaft erreichen schließlich eine Stufe, auf der sie sogar gegenüber dem Großen Feind, nämlich Satan, geschützt sind.“

Das Revolutionsoberhaupt nannte Imam Chomeini (r.h.) ein anschauliches Beispiel für Größe und sagte weiter: „Der verstorbene Imam ist sein ganzes Leben lang, ob in Wissenschaft und Lehre oder während der schweren Zeit des Kampfes oder auch der Zeit der Lenkung und Regierung ein Beispiel für einen Menschen gewesen, der bei Gott, dem Allmächtigen und Barmherzigen, Zuflucht sucht.“ Er fuhr fort: „Deshalb konnten, als der Imam in Erscheinung trat, große Dinge, die alle ausdrücklich für nicht möglich bezeichneten, erreicht werden und alle Mauern, die unüberwindbar und unzerstörbar schienen, dank des Einsatzes des Imams durchbrochen werden.“

Ajatollah Khamenei hob hervor, dass der Imam nicht nur selber Sinnbild von Seelengröße und Spiritualität war, sondern auch in der Nation den Geist der Größe wiedererweckt hat. Dazu sagte er: „Die iranische Nation hat mit dem Selbstwertgefühl, welches sie aus den Lehren der Revolution und des Imams gewann, die eigenen Fähigkeiten entdecken und mit eigenen Augen Zeuge der Verwirklichung zahlreicher göttlicher Verheißungen wie dem Sieg der Mustas`afin (Geschwächten) über die Mustakberin (arroganten Unterdrücker) werden können.“

Ajatollah Khamenei verwies auf die bewegte Geschichte des Landes und sagte: „Wir Iraner haben in unserer langen Geschichte, verschiedene Epochen der Größe und Schwäche erlebt und die zweihundertjährige Epoche vor der Revolution, der schließlich durch sie eine Ende bereitet wurde, war eine harte, düstere und erniedrigende Zeit.“

Als Zeichen der Erniedrigung zur Zeit der Qadscharen- und Pahlavieherrscher nannte er exemplarisch die regionale und internationale Abseitsstellung, die zunehmende Rückständigkeit im Bereich Wirtschaft und die schwere Rückständigkeit auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technik sowie die ruinöse Beeinflussbarkeit der Regierungen und Herrscher im Iran durch die Imperialisten und Fremdmächte.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution verwies auf die schändlichen Turkmantschai- und Golestan-Abkommen und die Abtrennung Dutzender Städte vom geliebten Iran und fuhr fort: „In jener Ära der Erniedrigung haben die Fremdmächte das Handlangerregime der Pahlavies aufgestellt und Iran in einen Schauplatz der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Angriffe verwandelt.“ Das Oberhaupt der Islamischen Revolution führte einige Beispiele für das schmähliche Verhalten der Potentaten in den vergangenen 2 Jahrhunderten im Iran gegenüber der Diktatur der Fremdmächte an und fügte hinzu: „Natürlich gab es in dieser Ära auch Ausnahmefälle wie das Walten von Amir Kabir, das Fitwa von Ajatollah Schirasi im Zusammenhang mit der Tabakbewegung, das Engagement der Religionsgelehrten bei der Konstitutionellen Bewegung und der Bewegung zur Nationalisierung des Erdöls. Diese Ausnahmefälle waren jedoch entweder von kurzer Dauer oder sie führten gänzlich in eine Niederlage und es wurden diesem bedeutenden, die Geschichte prägenden Volke Erniedrigung und Schwäche aufgebürdet.“

Ajatollah Khamenei hat die große Islamische Revolution als Schlussstrich unter den Prozess der Erniedrigung und als Beginn des Prozesses der Größe des iranischen Volkes bezeichnet. Er hob hervor: „Mit dem Sieg der Revolution wendete sich das Blatt vollständig und Imam Chomeini hat, indem er sich auf die Wiederbelebung des Gedankens der nationalen Größe und Ehre konzentrierte, die Kultur des Gedankens „Wir sind fähig“ als neuen Geist tief in die Herzen dieses gläubigen Volkes einkehren lassen.“

Indem er sich auf Koranverse berief, sagte Ajatollah Khomeini, dass der Glaube selber Größe hervorruft und fuhr fort: „Der geehrte Imam und Lenker des Volkes hat durch Entstehung von Motivationen und Einsatzbereitschaft die gläubige Bevölkerung auf den Schauplatz geholt, und die Präsenz der Bevölkerung auf der Szene führte gemäß der gesegneten göttlichen Tradition zum Empfang des bedingungslosen Segens des Schöpfers.“

Ajatollah Khamenei unterstrich den inneren Aufbau des Volkes als den wichtigsten Punkt in den Reden des Imams und sagte: „Der Imam hat bei der Wiedererweckung des Gedankens der nationalen Größe nicht Ruhm und Stolz hervorgehoben, sondern er hat die Festigung des inneren Aufbaus der Bevölkerung zugrunde gelegt und dies hatte zur Folge, dass der Geist der nationalen Größe und des Fortschritts in diesem werten Land weiterlebt.“

Das Revolutionsoberhaupt nannte die Bekämpfung der Faktoren des Stillstandes als Voraussetzung für die Fortsetzung des Fortschritts und die nationale Größe. Er fuhr fort: „Einige Faktoren, die den Fortschritt behindern, liegen in uns selber und andere werden von den Feinden aufgezwungen. Wenn wir nicht wieder die gleiche höllische Situation wie vor der Revolution durchmachen wollen, müssen wir klug allen diesen Faktoren entgegen wirken.“

Mit Hinweis darauf, dass das vierte Jahrzehnt der Revolutionsära zum „Jahrzehnt des Fortschritts und der Gerechtigkeit“ ernannt wurde, erklärte Ajatollah Khamenei weiter: „Der Fortschritt schließt im wahren und weitesten Sinne alle materiellen und immateriellen Aspekte des Menschen und der Gesellschaft mit ein, darunter Freiheit, Gerechtigkeit, Kultivierung und Aufbau sowie Anhebung der Moral. Deshalb müssen wir den Weg, auf den unser geliebter Imam das Volk führte, weitergehen.“

Ajatollah Khamenei hat die iranische Nation und die Islamische Republik als ein erprobtes und erfolgreiches Modell für Fortschritt und nationale Größe bezeichnet. Er brachte Beispiele und Ziffern für diesen wahren Fortschritt und fuhr fort: „Die iranische Nation ist in den letzten 33 Jahren gegen alle Behinderungspläne - politische, militärische, sicherheitsbezogene und wirtschaftliche – die mit der Absicht, die Islamische Staatsordnung zu vernichten, entworfen und durchgeführt wurden, angekommen. Diese Tatsache ist einer der wichtigsten Anzeiger für den Fortschritt des würdigen iranischen Volkes.“

Das Revolutionsoberhaupt bezeichnete den spürbaren Einfluss Irans auf die regionalen und internationalen Entwicklungen ebenso als unbestreitbare Symbole für das Vorwärtskommen der iranischen Bevölkerung. Er erwähnte die Eingeständnisse einiger Positionsträger und Politiker des zionistischen Regimes und der USA diesbezüglich und fuhr fort: „Widerstand, Größe und Entschiedenheit des Volkes und der Staatsordnung in den letzten drei Jahrzehnten haben zu einem tiefgehenden Einfluss auf wichtige Ereignisse auf der Welt und in der Region geführt.“

Als weitere sichtbare Beispiele des Fortschritts führte Ajatollah Khamenei vor den vielen Menschen, die sich in Gedenken an Imam Chomeini versammelt hatten,

die massiven anhaltenden Dienstleistungen beim Aufbau im ganzen Land und den Entwurf und Bau von schwierigen Industrieprojekten durch die jungen iranischen Experten an.

Ajatollah Khamenei sagte in diesem Zusammenhang, ein weiterer wichtiger Anzeiger sei der beschleunigte Fortschritt des Landes in der Wissenschaft, welche gemäß Bekenntnis offizieller internationaler Zentren auf eine auffällige Weiterentwicklung Irans hinweisen.

Er fuhr fort: „Aufgrund der wissenschaftlichen Berichte internationaler Zentren war das wissenschaftliche Wachstum Irans im vergangenen Jahr 11 mal größer als der internationale Durchschnitt. Unterdessen weist der Iran auf Gebieten wie der Nuklear-, Nano-, Stammzellen-, Raumfahrt- und Bio-Technologie ausgezeichnete Erfolge auf und zählt in dieser Beziehung zu den fortschrittlichsten Ländern.

Ajatollah Khamenei sagte, die anhaltende und erfolgreiche Volksregierung im Iran sei ebenso ein Indiz für den wahren Fortschritt der Nation in den letzten 3 Jahrzehnten.

Mit Hinweis auf die eifrige Teilnahme des Volkes an 10 Präsidentschaftswahlen, insbesondere der zehnten, und dem Arbeitsbeginn des neuen Parlamentes in der 9. Legislaturperiode ohne auch nur einen Tag Verspätung, sagte Ajatollah Khamenei zudem: „Die ganzen 33 Jahre über konnten kein politisches Ereignis und Sicherheitsvorfall und keine militärische Bedrohung den ausgezeichneten Entfaltungsprozess der Volksregierung beinträchtigen.“

Als weiteres Merkmal für den Entwicklungsprozess der iranischen Nation bezeichnete Ajatollah Khamenei, dass die Motive und die Losungen der Revolution weiterleben. Mit dem Hinweis auf die angeregte Teilnahme an den jährlichen Feiern anlässlich des Siegs der Islamischen Revolution sagte er zudem: „Auch die Spiritualität in der Gesellschaft vertieft sich immer mehr. Zwar ist es möglich, dass einige in dieser Beziehung aus dem Verhalten einer begrenzten Zahl einen falschen Rückschluss in Bezug auf die Gesamtatmosphäre der Gesellschaft ziehen, aber die bedeutungsvolle Teilnahme der verschiedenen Bevölkerungsteile, insbesondere der jungen Akademiker und Studenten an Veranstaltungen wie Itikaf (Klausur) zeigt, dass auch das spirituelle Verhalten der Bevölkerung einen Vorwärtstrend aufweist.“

Ajatollah Khamenei sagte weiter: „Die angeführten Tatsachen zeugen davon, dass sich der Iran und die Iraner unter dem Banner des Islams, dank des Aufrufs und der religiösen Bewegung des verstorbenen geehrten Imams und gestützt auf den Geist der nationalen Größe und der Festigung des inneren Aufbaus auf allen Ebenen auf dem Weg des Fortschritts befinden.“

Ajatollah Khamenei hob hervor, dass der Fortschritt der iranischen Nation und deren Umwandlung in ein Vorbild für andere Völker in der Region und auf der Welt, der eigentliche Grund für die Furcht und die Lügen der Feinde der Islamischen Revolution sind. Er sagte dazu: „Es ist nur Lüge und Täuschung, wenn die politischen Kreise auf der Welt von einer großen Gefahr des „atomaren“ Irans reden. Sie haben nämlich in Wirklichkeit keine Angst vor einem „atomaren“ Iran, sondern sie haben in Wahrheit Angst vor einem islamischen Iran.“

Ajatollah Khamenei unterstrich: „Was die Säulen der imperialistischen Mächte erbeben ließ, ist die Tatsache, dass die iranische Nation unter Beweis gestellt hat, dass sie ohne die USA und die angeblichen Mächte und sogar bei deren Bekämpfung, Fortschritt erzielen kann.“

Er erklärte weiter: „Die USA und die angeblichen Mächte sind bestrebt, den Völkern und den Eliten und politischen Persönlichkeiten glauben zu machen, dass ein Fortschritt außerhalb des Einflussbereiches der USA nicht möglich ist, während die iranische Bevölkerung das Gegenteil bewiesen und den anderen Völkern eine wichtige praktische Erfahrung übermittelt hat.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution sagte zusammenfassend zum Thema Indizes des Fortschrittes gerichtet an die iranische Bevölkerung mit Nachdruck: „Seit über 30 Jahren habt ihr als ein großes Volk einen Rekord erzielt und Fortschritte gemacht. Aber wenn ihr euch mit dem zufrieden gebt, was ihr bis jetzt erreicht habt, werdet ihr mit Gewissheit eine Niederlage erfahren und wieder zu früheren Zuständen zurückkehren. Deshalb muss die Bewegung auf dem Weg zum Fortschritt ununterbrochen anhalten.“

Ajatollah Khamenei sagte, dass die Verantwortungsträger auf diesem Weg zu den eigentlichen Gipfeln des Fortschritts ebenso eine verantwortungsvolle Aufgabe innehaben und sagte: „Auf diesem Weg sind den Verantwortungsträgern jede Art von Stillstand, Selbstzufriedenheit und Stolz, Egoismus, Versäumnis, Luxusliebe und Vergnügungssucht und die Anhäufung von weltlichen Schätzen oder das blinde Streben nach Popularität untersagt. Die Besteigung der Gipfel ist nur bei Untersagung dieser Dinge möglich.“

Er unterstrich: „Wir Verantwortungsträger müssen uns vor dieser Seuche schützen, so wie sich der geehrte Imam davor schützte.“

Ajatollah Khamenei sagte, gerichtet an die jungen Menschen, Studenten, Positionsträgern, Gelehrten und einflussreichen Personen in der Gesellschaft: „Wir müssen die Bewegung in Richtung der Gipfel des Fortschrittes darunter auf dem Gebiet der Politik, Wissenschaft und Technologie und speziell in Bezug auf Moral und Spiritualität pausenlos fortsetzen und auf diesem Weg unsere Fehler abbauen.“

Der Revolutionsführer sagte weiter: „Die unentwegte Bewegung zu den Gipfeln des Fortschrittes wird die Wirkungslosigkeit der Hindernisse des Feindes, darunter der Sanktionen, zur Folge haben.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution unterstrich: „Die Sanktionen können das iranische Volk nicht von seiner Weiterentwicklung abhalten. Ihre einzige Wirkung wird in einer Vertiefung der Abscheu des Volkes gegenüber den westlichen Mächten bestehen.“

Ajatollah Khamenei sagte auch: „Die iranische Bevölkerung ist nun auf dem Weg zur Spitze und wenn sie den Gipfel erreicht, werden die Feinde und die böswilligen Gegner am Ende sein!“

In einem anderen Teil seiner Ansprache sagte er, die Bewegungen und Revolutionen in der Region – von Jemen und Bahrain bis Ägypten, Libyen und Tunesien und anderen Ländern, in denen die Glut unter der Asche glüht, sind deutliche Beispiele dafür, dass die Völkern nach nationaler Größe, Gerechtigkeit und Freiheit im Schutze des Islams streben.“ Er unterstrich: „Wenn bei diesen Bewegungen vom Islamischen Erwachen gesprochen wird, ist dies fest begründet, denn die Völker wollen Gerechtigkeit, Freiheit und eine Volksregierung aufgrund ihrer eigenen Prinzipien und Grundlagen, und diese Grundlage ist angesichts der Überzeugung der Völker in der Region der Islam. Daher besteht das Wesen der regionalen Bewegungen im Islamischen Erwachen.“

Das Revolutionsoberhaupt verwies auf die Anstrengungen der westlichen Regierungen und der westabhängigen Regimes die Form der Revolutionen in der Region zu ändern und diese Revolutionen als sinnlos darzustellen. Er warnte: „Die einflussreichen Persönlichkeiten und die Völker der Region müssen darauf achten, dass sie nicht übergangen und getäuscht werden.“

Ajatollah Khamenei unterstrich die effektive Veränderung des politischen und gesellschaftlichen Klimas in der Region wegen der jüngsten Revolutionen und stellte dazu fest: „Was bisher geschehen ist, war die Folge eines Morgengrauens und wir werden in Zukunft Zeuge von größeren Wandlungen sein!“

Zur Darlegung der politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Region fügte er hinzu: „Als die Protesterhebung der ägyptischen Bevölkerung ihren Höhepunkt erreichte, haben viele im Westen und die regionalen Diktaturen das Regime von Mubarak und die Niederschlagung des Volkes unterstützt. Nach dem Sieg des ägyptischen Volkes haben die gleichen Mächte und die von ihnen abhängigen Diktaturen, die vorher nichts vom Volk und vom Recht des Volkes wissen wollten, von den Rechten der Bevölkerung und von der Volksregierung gesprochen. Dies ist ein Zeichen für die wichtigen Änderungen im regionalen Klima.“

Das Revolutionsoberhaupt bezeichnete Ägypten als ein großes Land und als eine Nation mit langer Vergangenheit und mit Einfluss in der Region und sagte: „Korrupte, fremdabhängige Herrscher haben das ägyptische Volk erniedrigt und dieses Land in einen strategischen Schatz für das zionistische Regime umgewandelt. Aber dieser Schatz ging verloren. Er wurde den zionistischen Besatzern aus der Hand genommen.“

Ajatollah Khamenei verwies auf den Auftrag des Mubarak-Regimes, die Sicherheit des zionistischen Regimes zu gewährleisten und sei es auf Kosten einer Einkerkerung der anderthalb Millionen Bevölkerung in Gaza während des 22-tägigen Krieges. Er fuhr fort: „Durch den Sturz von Mubarak fühlt sich das zionistische Regime entwaffnet und ist völlig überrumpelt und ratlos.“

Er führte das Spektakel und die militärischen Drohungen der Funktionsträger des zionistischen Besatzerregimes gegen den Iran auf Angst und Schrecken und Mittellosigkeit zurück und unterstrich: „Die Anführer des zionistischen Regimes wissen sehr wohl, dass sie heute mehr denn je in Gefahr sind, und jeder falsche Schritt und jede ungeeignete Bewegung, wie ein Blitz sie selber treffen werden.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution sagte auch, dass die Lage des Westens und der USA als bedingungslose Unterstützer des zionistischen Regimes sehr ungünstig ist und fuhr fort: „Zurzeit weiß der Westen wegen der wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Probleme nicht wie er sich zu seiner Bevölkerung verhalten soll und tut so, als ob alles in bester Ordnung wäre.“

Ajatollah Khamenei hat den Sturz einiger europäischer Regierungen im Fahrwasser der USA und die zunehmende Verabscheuung der USA unter den Völkern als weitere Beispiele für die ernsthafte Krise im Westen bezeichnet. Er sagte: „Sie wollen durch künstliche Hervorrufung von Abenteuern die Krise auf Asien, Afrika und die Region abwälzen.“

Er sagte auch, unter anderem wollten der Westen und die USA die Krise dadurch abwälzen, dass sie zwischen Völkern und Stammes- und Religionsgruppen in den Ländern, in denen sich vor kurzem eine Revolution ereignete , Konflikte schüren und die Revolutionen in ihr Gegenteil umstülpen. Dazu sagte er weiter: „Die Amerikaner haben sich heute , gestützt auf die diesbezügliche Erfahrung und Spezialisierung der Engländer, der Schürung von religiösen und ethnischen Meinungsverschiedenheiten zugewandt. Deshalb müssen alle Völker, Gelehrten und die Eliten an den Universitäten der Region, ob Schiiten oder Sunniten, achtgeben, dass sie nicht durch ihr Verhalten in Wirklichkeit den Feind bei seinen Plänen unterstützen.

Das Revolutionsoberhaupt hat solche Maßnahmen des Westens und der USA als wahnwitzig bezeichnet und betont: „Um ihre eigene Krise und Probleme zu vertuschen und die Gemüter abzulenken, bauschen sie die iranische Atomfrage auf und stellen sie an die Spitze der internationalen Probleme. Zwecks ihrer Lügen tischen sie mit dem Wort „Atomwaffen“ auf, während dies nichts mit den Tatsachen zu tun hat. Aber ihre Bestrebungen werden ergebnislos verlaufen!“

Ajatollah Khamenei bezeichnete den Blick der Islamischen Republik Iran auf die Region als hoffnungsfroh und fuhr fort: „Natürlich haben die regionalen Geschehnisse für einige Regionalstaaten eine Gelegenheit entstehen lassen, damit sie in Vertretung der USA bestimmte Maßnahmen ergreifen. Aber mit Gottes Huld werden die Länder, in denen sich eine Revolution ereignete und wird insbesondere Ägypten zu Ruhe und Stabilität zurückkehren und werden die Diktaturen in der Region gestürzt werden.“

Mit Hinweis auf die Ereignisse in Bahrain, sagte Ajatollah Khamenei, dass die bahrainische Bevölkerung besonders stark unterdrückt wird, und fuhr fort: „Dieses Volk wird ohne jeden Grund von einem gewaltsamen Regime und Diktator niedergeschlagen und seine Proteste werden auf die brutalste Art erwidert. Unterdessen fordert die Bevölkerung von Bahrain die Herstellung der elementarsten Bedingungen, wie sie für ein Land, in dem das Volk sein Schicksal mitbestimmt, vorausgesetzt werden.“

Ajatollah Khamenei sagte auch: „In Bahrain geht man nicht auf die Forderungen der Bevölkerung ein, sondern ist stattdessen bestrebt, die Angelegenheit mit religiösen Meinungsverschiedenheiten und dem Thema „Schiiten und Sunniten“ in Verbindung zu bringen und das Recht der Bevölkerung zu vertuschen.“

Ajatollah Khamenei fuhr fort: „Mit Gottes Segen werden alle Bemühungen auf Seinem Wege in der Region zu einem Ergebnis führen. Aber es ist darauf zu achten, dass keine Konflikte zwischen Volks- und Religionsgruppen geschürt werden.“ Zum Schluss unterstrich er: „Zweifelsohne wird die Zukunft der muslimischen Völker und des iranischen Volkes besser sein als die Vergangenheit.“

 

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